Am Samstag, den 31. August 2019, fand unter dem Namen “Hölle Special” der erste Triathlon für Menschen mit einer geistigen Behinderung im norddeutschen Raum statt. 80 Teilnehmende waren hierbei am Start. Die Diakonische Stiftung Neinstedt und Spezial Olympics waren die Ausrichter dieser höllisch guten Veranstaltung.

Der SV DSW war mit Christian und Sven Peter mit am Start. Nach der Anreise am Freitag und einer Übernachtung im Zelt, folgte dann am Samstag Morgen der Start. Zuerst ging es mit Bussen an den Ditfurter See. Dort bekamen alle Sportler einen “Zeitchip” und mussten nacheinander die 150m Schwimmstrecke bewältigen. Anschließend ging es zum Startplatz der Radrennstrecke am Fusse der Teufelswand.

Schwimmstrecke am Ditfurter See

Nach dem Schwimmen zur Zeitmessung….

Teufelswand

Beim Radrennen

Mit Helm, Rad und viel Motivation ging es – in der aus geschwommenen Reihenfolge – auf die 5 KM Radrennstrecke. Entlang der Bode und über Felder und Wiesen führte sie zum Quedlinburger Brühl. Hier wurde das Rad abgelegt und es ging direkt mit dem 2 km Lauf weiter. Bei guten 33 Grad war das eine echte Hölle. Christian und Sven Peter konnten beide einige Sportler auf dem Weg überholen. Besonders beim Laufen und Radfahren haben die beiden viel Boden gut machen können. Als  sie nach dem Lauf durch die Quedlinburger Altstadt auf dem Marktplatz vom Teufel persönlich in Empfang genommen wurden, also über die Ziellinie kamen, waren sie überglücklich – aber auch “Total am Ende”.

Überglücklich am Ziel

Nach der Medaillen Übergabe und einer kurzen Feier für die Sieger des Triathlon, waren sich beide einig: 

Nächstes Jahr gehen sie wieder durch die Hölle! 

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